Zweiter Spieltag der EM - Teil 1
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16.06.16 | EM 2016 | 0 Kommentare

Zweiter Spieltag der EM - Teil 1

Russland gegen Slowakei

Auftakt zweiter Spieltag. Russland zeigte ├╝ber weite Strecken eine desolate Leistung. Die Slowaken hatten das Spiel im ersten Durchgang klar im Griff und gingen auch verdient mit 2:0 in die Pause. Den Russen viel wenig ein und spielten, wie auch gegen England, nicht gut nach vorne. Mit solch einer Leistung wird es auch bei der heimischen WM 2018 schwer. Erst nach dem Anschlusstreffer bekamen die Russen Oberwasser und die Slowaken zitterten sich zum ersten Sieg. Sie haben nun sehr gute Chancen auf das Weiterkommen, w├Ąhrend die Russen zittern m├╝ssen.

Rum├Ąnien gegen Schweiz

Am Ende war durchatmen angesagt im Nachbarland Schweiz. Nur 1:1 gegen schwache Rum├Ąnen. Diese jedoch f├╝hrten zur Halbzeit 1:0 und brachten die Schweizer somit an ihre Grenzen. Die Eidgenossen lie├čen einfach viel zu viele Chancen liegen und mussten bis zur 57 Minute warten, ehe Mehmedi mit einen satten Linksschuss zum verdienten Ausgleichtreffer traf. Mit dem 1:1 im R├╝cken reicht den Schweizer nun ein Unentschieden gegen die Franzosen im letzten Spiel. F├╝r die Rum├Ąnen geht es gegen die Albaner dann um alles.

Frankreich gegen Albanien

Der Gastgeber im zweiten Spiel. Gelang ihnen erst in der Nachspielzeit gegen Rum├Ąnien der Sieg, so mussten sie auch gegen Albanien lange zittern. Das 250-EM-Spiel der Geschichte versprach viel Spannung und schenkte den Franzosen ganz sp├Ątes Gl├╝ck. Die Albaner verstanden es sehr gut und vor allem diszipliniert zu verteidigen! In Halbzeit 2 haben die Gastgeber dann nochmal einen Gang hoch geschaltet, doch Albanien hatte das Gl├╝ck auf Ihrer Seite, die Franzosen lie├čen wirklich unz├Ąhlige Gro├čchancen liegen. Erst in der Nachspielzeit war dann die Gl├╝ckstr├Ąhne der G├Ąste vorbei. Griezmann und Payet trafen zum 1:0 und 2:0 f├╝r Frankreich. Die Partie konnte beginnen. Eins ist jetzt bereits klar, die Franzosen lieben die sp├Ąten Tore. Umso bitterer f├╝r die Albaner, die wirklich 90. Minuten lang sehr gut gek├Ąmpft haben.

England gegen Wales

Im Ligabetrieb w├╝rde man dieses Spiel als Derby bezeichnen. Klein gegen Gro├č. Wales gegen England. Das riecht f├Ârmlich nach alten Zeiten. Ritterschlachten und verr├╝ckte Briten. Beide Lager machten dieses Spiel zu etwas besonderem. Und dann hat Wales ja noch David Bale in ihren Reihen. Ein Mann der wei├č wie man einen Freisto├č direkt im Tor unterbringen kann und das bekamen auch die Engl├Ąnder kurz vor der Pause zu sp├╝ren. Fortan ├╝berlie├č man dann die Engl├Ąndern das Feld, man verteidigte mit Mann und Maus und musste dann in der Nachspielzeit den sehr bitteren Siegtreffer der Engl├Ąnder hinnehmen. Die Ihrerseits rasteten v├Âllig aus ÔÇô wie w├╝rde es wohl am Bieberer Berg abgehen, wenn wir mal wieder 2:1 gegen den ungeliebten Nachbarn gewinnen und das kurz vor Schluss? Da pocht das Kickers HerzÔÇŽ.

Ukraine gegen Nordirland

In Lyon startete die deutsche Gruppe in den zweiten Spieltag. Ukraine gegen Nordirland. Vor der EM gab man dem Underdog Nordirland weniger Chancen in dieser Gruppe. Doch auch Polen tat sich sehr schwer gegen die Nordiren. Die Ukraine bekam auch zu sp├╝ren warum. F├╝r die Briten ist es das erste EM Turnier und die beiden ersten Tore ihrer Geschichte f├╝hrten direkt zum ersten Sieg. 2:0 hie├č es am Ende gegen die Ukraine. Damit hat Nordirland noch Chancen auf ein Weiterkommen und f├╝r die Gastgeber der EM 2012 hei├čt es nun Koffer packen, denn die Ukraine ist mit 0 Punkten und 0:4 Toren bereits raus aus dem Turnier.

Deutschland gegen Polen

Deutschland gegen Polen. Das kennen wir doch irgendwoher? Als erstes f├Ąllt mir da 2006 ein. Da schoss Oliver Neuville uns gegen Polen, in der Nachspielzeit, ins Achtelfinale der WM. Doch auch die letzten beiden Qualifikationsspiele sind mir in Erinnerung. In beide Partien tat sich Deutschland sehr schwer. Verlor das Hinspiel in Polen 2:0 und gewann in Frankfurt 3:1. Das liest sich besser, als es am Ende war. Und auch bei dieser EM tat man sich sehr schwer. Offensive fand man sehr selten statt. Man stand hinten zwar sicher und lie├č nur weniger Chancen der Polen zu, aber in der Offensive lie├č man zu selten durchblicken, dass man Anw├Ąrter auf den Titel ist. Zu oft war man vor dem Tor zu blass. Ecken und Freist├Â├če waren schlecht und viel zu oft fehlte der entscheidende letzte Pass. So war es kein Wunder, dass es bei einem 0:0 blieb. Das erste bei dieser EM. Immerhin nicht verloren und aus der Vergangenheit wissen wir, dass das zweite Spiel eben nicht unseres ist.

Gegen Nordirland muss und wird man sich steigern. Dann kann man den Gruppensieg perfekt machen. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

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