Ăśber allem steht der Verein
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26.03.14 | 1901 e.V. | 0 Kommentare

Ăśber allem steht der Verein

Es ist wieder ruhiger geworden in den vergangen Tagen. Das “Unwetter” scheint fürs erste weitergezogen zu sein. Die Kluft zwischen Präsidium auf der einen Seite und der GmbH, in Person des Insolvenzverwalters Kleinschmidt, Geschäftsführer Fischer und Trainer Schmitt auf der anderen, könnte allerdings nicht größer sein.

Als OFC Fan macht mich derzeit große Sorgen um den Verein. Kritisiert der Trainer immerhin das Präsidium öffentlich in den Medien, für die Installation einen Sportmanagers. Aus Arbeitnehmersicht durchaus nachvollziehbar. Ist Schmitt doch laut Vertrag bis 2015 auch sportlicher “Leiter” und Trainer in Personalunion.

Aus der Vergangenheit nicht gelernt

Die Verpflichtung Kaminskis wurde scheinbar nicht mit der GmbH abgesprochen und sorgt noch immer für Unruhe rund um Kickers Offenbach. Klar ist aber auch, dass der OFC dringend eine Philosophie für den kompletten Verein braucht (bereits hier thematisiert: Ein Starkes Fundament für eine erfolgreiche Zukunft), dazu ist es nötig einen Chef über allem zu haben, der dies koordiniert. Selbstverständlich kann man kritisieren, dass es zur jetzigen Zeit keinen Bedarf gab und dass das Geld sicherlich woanders besser aufgehoben wäre, allerdings könnte man auch die “Sturheit” der GmbH und deren angestellten kritisieren, welche die Umstände nicht einfach annehmen und versuchen das beste für den Verein aus der Situation herauszuholen.

Der OFC braucht Teamplayer

Mit dem “Alleingang” des Präsidiums wird allerdings wieder einmal eine alte Offenbacher Tradition gelebt. In der Vergangenheit sorgte schon die Verpflichtung von Möller und Bender für große Konflikte im Verein. Beide mal scheiterte man mit dem Vorhaben einen Sportdirektor zu installieren.

Möchte man in Zukunft erfolgreich mit seinem Personal sein, dann sollte man im einklang handeln und die Dinge gemeinsam angehen.

Schmitt könnte man nun kritisieren, dass er genau dieses gemeinsame handeln ablehnt und seine “Alleinherrschaft” gerne beibehalten würde. Klar ist aber auch, es darf nie wieder einen “Alleinherrscher” am Bieberer Berg geben. Diese ganze Situation bringt unnötige Unruhe in den Verein. Das Präsidium lässt die klare Rückendeckung für den Trainer nicht erkennen. Viel mehr dringt an die Öffentlichkeit, dass man den Trainer sobald wie möglich entlassen möchte.

Derbysiege sind wichtig fĂĽr die Fanseele

Derzeit hängt diese Entscheidung noch vom Insolvenzverwalter ab. Kleinschmitt sieht noch keinen Bedarf. Das sportliche Ziel für die Saison war von Anfang an der Klassenerhalt. Derzeit ist Schmitt noch auf Kurs. Die Fans haben natürlich Verständnis für die besondere Situation in der sich der OFC befindet. Keiner erwartet die sofortige Rückkehr in die 3. Liga. Allerdings kann man sich als OFC Fan auch nicht mit dem Abstiegskampf in Liga 4 zufrieden geben. “Derby Niederlagen” wie gegen die Mannheimer oder die Unaussprechlichen, sorgen zusätzlich für Diskussionsstoff. Zu mindestens konnte man mit 2 Punkten gegen die “Spitzenmannschaften” ein kleines Signal senden. Es bleibt aber die Baustelle in der Offensive. Ohne Tore keine Punkte.

Hätte man dagegen die emotional wichtigen Spiele gewonnen, dann hätte Schmitt sicher die Mehrheit der Fans hinter sich. So aber ist nicht nur die Führung der Offenbacher Kickers gespalten, sondern auch deren Fans. Der eine Teil fordert die Entlassung, der andere ein weitermachen mit Schmitt. Zu gute halten kann man Rico, dass er den OFC in seiner schwierigsten Zeit, nicht im Stich gelassen hat und mit 100% Leidenschaft bei der Sache ist. Die nächste Chance wieder ein Stück weiter zusammen zu rücken bietet sich bereits am kommenden Samstag.

ĂśBER ALLEM STEHT DER VEREIN!

Ich kann nur hoffen, dass sich alle Verantwortlichen zusammensetzen und an einen Strang ziehen. Für Kickers Offenbach. Möchte Schmitt weiter Trainer der Offenbacher Kickers bleiben, sollte er schnellst möglich den Klassenerhalt klar machen, mit den Verantwortlichen reden und die Aufgabenteilung mit tragen. Gemeinsam für den OFC. Den eins sollte man nicht vergessen: Namen kommen und gehen, der Verein aber bleibt.

In diesem Sinne - NUR DER OFC!

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