JahresrĂŒckblick 2013 - Achterbahn Kickers Offenbach
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10.01.14 | OFC GmbH | 0 Kommentare

JahresrĂŒckblick 2013 - Achterbahn Kickers Offenbach

Wie versprochen mein JahresrĂŒckblick 2013. Das neue Jahr ist jetzt 10 Tage alt und ich habe leider noch nicht die Zeit gefunden, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Nun möchte ich euch aber neuen Stoff zum lesen und teilen geben.

RĂŒckblick auf das Jahr 2013 der Offenbacher Kickers

Es war eine Achterbahnfahrt der GefĂŒhle. Die RĂŒckrunde der Offenbacher Kickers. Arie van Lent rettet sich auf dem Trainerstuhl der Kickers 2012 durch den Sieg ĂŒber Fortuna DĂŒsseldorf und bescherte dem OFC eine Millionen Euro und ein Live Spiel im DFB-Pokal Viertelfinale. Balsam fĂŒr den kriselnde Kickers und deren Schuldenberg von 9,1 Millionen Euro. Der Gegner sollte der ebenfalls krisengeschĂŒttelte VfL Wolfsburg sein.

Dieses Spiel sollte der Sympathische NiederlÀnder jedoch nicht mehr als Trainer der Kickers erleben (Entlassung nach einer 1:0 Niederlage beim VfB Stuttgart II 5.2.2013) und sein Nachfolger Rico Schmitt gleich mal das Feeling Bieberer Berg kennen lernen.

WĂ€hrend es in der Liga nicht so rund lief, bescherte die Kickers Ihren Fans wahre Fussballkost im DFB Pokal. Zwei Bundesligisten und einen 2. Ligisten ließen die Rot Weißen hinter sich. Die Gegner waren neben dem neuen Bundesligisten Greuther FĂŒrth, Union Berlin und die Fortuna aus DĂŒsseldorf (Ebenfalls Bundesliga).

DFB Pokal Flyer 2013 - Viertelfinale zwischen Kickers Offenbach und dem VfL Wolfsburg

Mit dem Spiel gegen den VfL Wolfburg gab es einen neuen Zuschauerrekord im neuerbauten Stadion am Bieberer Berg. Neben den Fussballfans am TV Bildschirm verfolgten 18.700 Zuschauer das Spiel Live im Stadion am Bieberer Berg. Ausverkauft war es zwar, aber nicht ganz. Denn das neue Stadion fast eigentlich 20.500 Zuschauer. Die Stimmung war dennoch unĂŒbertroffen fĂŒr diese Saison.

Durch die doppelte “Derby” Niederlage gegen die Lilien aus Darmstadt ist der OFC diese Saison leider nicht dabei im DFB Pokal.

Das wir uns ausgerechnet gegen Wehen mit 1:0 ĂŒber den Strich retten und somit sportlich die Klasse halten, hĂ€tte vor der Saison wohl niemand erwartet. Die Freude an diesem Tag war dennoch Riesen groß.

Lizenzentzug und der Gang in die Insolvenz

Leider hielt diese freudige Stimmung nicht all zu lange. Ruhl und sein Team haben es verpasst, die Unterlagen korrekt und ohne Fehler beim DFB einzureichen und so kam es wegen eines Formfehlers zum zweiten Lizenzentzug in der Geschichte der Offenbacher Kickers. Im Sommer 2013 wusste niemand ob die Kickers in der Regionalliga oder gar tiefer spielen wĂŒrden und somit konnte erst sehr spĂ€t mit der Kaderplanung fĂŒr die neue Saison begonnen werden.

Rico Schmitt hat meines Erachtens sehr gute Arbeit in der kurzen Zeit geleistet und ein Team zusammengestellt, welches dieses Attribut wirklich verdient. Durch die geringen GehĂ€lter die wegen der Insolvenz bezahlt werden können, sieht man den Jungen an, dass Sie im wesentlichen fĂŒr Ihre letzte Chance spielen.

Neben Fabian BĂ€cker konnte auch Matthias Schwarz gehalten werden. Im Tor steht Endres der neben den beiden erstgenannten, ebenfalls dem OFC die treue gehalten hat.

Kleinschmidt ĂŒbernimmt den OFC

Mit Dr. Kleinschmidt hat die OFC GmbH auch einen neuen Mann. Er ist der Insolvenzverwalter und hat das letzte Sagen in der GmbH. Sein ehrgeiziges Ziel ist das Abschließen der Planinsolvenz im Sommer 2014. Wir alle drĂŒcken Ihm bei diesem Vorhaben die Daumen.

Was Kleinschmidt allerdings im Sommer noch nicht wusste, war die von den Fans unerwartete UnterstĂŒtzung. Über 3000 verkaufte Dauerkarten bescherten nicht nur Planungsicherheit, sondern auch eine unerwartete Euphoriewelle. Neben dem schon vor der Saison erreichten Kalkulationschnitt bei den Zuschauerzahlen, erlebte die Mannschaft auch eine enorme UnterstĂŒtzung von den RĂ€ngen. 2200 Kickers Nasen waren mit nach Koblenz gereist, um dem OFC beim Auftakt die Daumen zu drĂŒcken. Das nĂ€chste Highlight war das erste Heimspiel gegen Worms, wo unglaubliche 7600 Zuschauer zugegen waren.

Dank des Siegen gegen Hessen Kassel im Hessenpokal, darf der OFC weiter vom DFB Pokal 2014 trÀumen. Die Hinrunde lief durchwachsen, aber okay. Man darf nicht vergessen, dass dem Team lange die LeistungstrÀger fehlten und die Vorbereitung unter schweren Bedingungen verlief. Nach dem Winter wird sich zeigen, ob die Mannschaft und der Trainer eine Leistungsstufe nach oben rutschen können.

Auf die Fans ist verlass

Über die Fans und dessen UnterstĂŒtzung kann der OFC sich nur selten beschweren. Nur beim kleinen “Derby” kam es zu einem Aufreger. Eine Woche zuvor war der OFC und sein Anhang noch sehr gelobt worden. Kam es in Mannheim doch eher zu kleineren VorfĂ€llen und es waren eher die “Arschgesichter” die fĂŒr Ärger sorgten. In der verbotenen Stadt, waren es eine Handvoll Kickers “Fans” die fĂŒr den Verein einen enormen Imageschaden verursachten. Mit Antisemitischen Rufen, wurde Deutschlandweit fĂŒr negative Presse gesorgt. Danach folgten Zahllose Spiele ohne Sieg.

Nach zehn Heimspielen hat der OFC unglaubliche 60.625 Zuschauer ins Stadion gelockt und damit einen Schnitt von 6.625 vor Mannheim mit 3.521.

Neben dem Spielfeld sorgen die Kickers auch fĂŒr ein neues “Wir” GefĂŒhl bei den Fans und dem Verein. Die Saisoneröffnung im Herzen der Stadt, auf dem Wilhelmsplatz, war ein Riesen Erfolg und sorgte nochmals fĂŒr einen Schub der Euphoriewelle. Ein Gemeinsamer Marsch zum ersten Heimspiel durch die Stadt Offenbach und die gemeinsame Anreise nach Mannheim folgten. Zum Abschluss des Jahres ein Weihnachtsmarkt am Bieberer Berg, der so erfolgreich war, dass man diesen gerne nĂ€chstes Jahr wiederholen darf.

Daumen drĂŒcken fĂŒr 2014

NatĂŒrlich ist klar, dass die Kickers nicht um den Aufstieg mitspielen, aber Abstiegsgefahr sehe ich nicht. Die Fans stehen zu Ihren Kickers und der Zusammenhalt ist wieder deutlich zu spĂŒren. Mit der Wahl des neuen PrĂ€sidenten ist auch eine neue Art der Kommunikation in den Verein gekehrt. Jetzt heißt es Daumen drĂŒcken fĂŒr die Planinsolvenz und deren Erfolgreichen Abschluss, damit der OFC im Sommer 2014 gestĂ€rkt in die neue Saison gehen kann.

In diesem Sinne - NUR DER OFC!

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