Kickers wählen neues Präsidium
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20.09.13 | 1901 e.V. | 0 Kommentare

Kickers wählen neues Präsidium

Nach dem Machtkampf 2012, dem sportlichen Klassenerhalt 2013, dem Lizenzentzug, der Insolvenz und dem jetzigen Imageschaden, wählt der OFC also ein neues Präsidium. Lange war nicht klar was den OFC Fan erwartet. Die Mitglieder haben am Mittwoch, nachdem Wahlsonntag, den 25.09.2013 also das dritte mal die Wahl.

Neben der Landtagswahl in Hessen und der Bundestagswahl, darf das Mitglied also auch ein neues Präsidium wählen. Wir erinnern uns. September 2012 wurde Dr. Ruhl mit überwältigender Mehrheit ins Amt gehoben. Ein Jahr später stellt er sich nicht mehr zu Wahl.

Der Machtkampf zwischen Ruhl und Kutz 2012 ging auch 2013 in eine neue Runde. Kutz hatte während der Vorbereitung auf die neue Saison 2013/14 Wahlkampf auf ganz tiefen Niveau betrieben, in dem er mit Ansteckbuttons zu den Freundschaftspielen kam, auf denen Dr. Ruhl und ein  Satz abgebildet war. Zu lesen war dort „Ruhl is not my Präsident“.

Was man von Kutz zu erwarten hatte, hat der OFC-Fan schon nach seiner Wahlniederlage gemerkt. Widererwartend hat Kutz seine Gelder aus dem Verein gezogen (trotz Versprechen, dass er auch bei einer Wahlniederlage dies nicht tun würde). Er suchte wo es nur ging den Konflikt. Wir alle erinnern uns an die Aktion mit dem Fanradio im Fanshop. Er machte sich in vielen Augen der Wähler – unwählbar. Auch 2013.

Ruhl ist natürlich nicht frei von Schuld. Dass er jetzt aus dem Amt gehoben wird ist kein Zufall. Hat er doch die Lizenzauflagen nicht erfüllen können und den OFC in die 4. Liga geschickt. Freilich ist das nicht nur seine Schuld. Er ging aber offensichtlich zu naiv an die Sache mit der Lizenz. Der OFC hat enorme Schulden und an diesen ist er gescheitert. Zu viele Managementfehler wurden in der Vergangenheit gemacht. Andererseits muss man auch sehen, dass der OFC durch die Insolvenz und einer erfolgreichen Konsolidierung am Ende Schuldenfrei ist – zumindest die GmbH. Hätte man neben dem sportlichen Klassenverbleib auch den Finanziellen geschafft, hätte der OFC jetzt zwar weniger Schulden, hätte aber bei einem Scheitern des Plans Aufstieg in 2 Jahren, wieder vor einem neuen Trümmerhaufen gestanden, da dann die gestundeten Stadionmieten mit Zinsen fällig geworden wären.

2013 wird wohl als schwärzestes Jahr in die Geschichte des Vereins eingehen. Machtkämpfe kann der OFC jetzt nicht gebrauchen. Ein „Zusamme schaffe mers“ muss wieder auf den Weg gebracht werden. So kam es auch, dass man sich entschlossen hat nur mit einem Team zur Wahl anzutreten. Das Mitglied hat also nur die Wahl zwischen dem Team Lauprecht und Enthalten.

Das Team setzt sich wie folgt zusammen:

Claus-Arwed Lauprecht– Präsident

Peter Roth – Ansprechpartner für die e.V.-Abteilungen Jugend- und die Mannschaft der U23 sowie Frauenfußball, die Fanabteilungen, das Sponsoring im Verein und Vereins-/Eventmarketing

Thomas Delhougne – Kontaktmanagement mit der Stadt Offenbach am Main, dem Land Hessen sowie Darlehnsgebern und Sponsoren

Volker Stumpf – Schnittstelle zwischen den GmbH- sowie dem Vereinszahlen, Administration und Organisation, Ansprechpartner der e.V.-Fußballabteilungen sowie der Cheerleader- und der Handballabteilung des Vereins.

Thomas Zahn jr. – Schatzmeister

Letztere ist auch die einzige Person die eine Brücke zwischen alten Präsidium und neuen schafft. Er kennt die Zahlen und ist somit schon eingearbeitet. Das wird auch wichtig sein. Denn bei der Ausgliederung der GmbH wurden Fehler gemacht, die dem Verein jetzt teuer zu stehen kommen können. Der Verein könnte von 3 Mio. Schulden betroffen sein und somit wäre die Existenz bedroht. Da nützt am Ende auch keine Konsolidierung der GmbH etwas.

Hier ist die Hauptaufgabe des neuen Präsidiums. Durch Herr Kleinschmitd als Insolvenzverwalter, hat das Präsidium kaum Entscheidungsbefugnisse im Rahmen der GmbH. Ziel muss es sein bis zur Konsolidierung der GmbH „zu überleben“ und dann mit der GmbH wieder einen Vertrag zu schließen, wonach diese den Verein unterstützt. Diese Zahlungen fehlen jetzt und man kämpft um den Erhalt des e.V.

Auch ein neuer Verwaltungsrat wird endlich gewählt. Hoffentlich mit Personen, welche diese Position auch ernst nehmen. In den letzten Jahren wurden Managementfehler nicht hinterfragt, Entscheidungen abgesegnet und zu oft weggeschaut. Diese Einstellung hat uns jetzt dahin geführt wo wir jetzt sind. Regionalliga Südwest und Insolvent. Es muss endlich ein Kontrollgremium her, welches nicht im wirtschaftlichen Zusammenhang zur GmbH steht. Nur so kann gewährleistet werden, dass nicht weiter gewurschtelt wird.

Es wird ein richtungsweisender Tag fĂĽr den OFC. DrĂĽcken wir allen Beteiligten die Daumen, dass der OFC wieder zur Einheit wird und mit stolzgeschwellter Brust wieder nach vorne sehen kann.

Immer vorwärts - nie zurück!

In diesem Sinne – Nur der OFC!

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