Game Over 2015/2016
Impressum / Datenschutz
23.11.15 | OFC GmbH | 0 Kommentare

Game Over 2015/2016

Ich musste jetzt wirklich lange mit mir Kämpfen, um mich zu motivieren etwas zum Spiel von gestern zu schreiben. Das vom Stadionsprecher als Topspiel und Derby beschriebene Spiel, blieb leider beiden Begriffen alles schuldig. Das Spiel als Derby zu bezeichnen, ist jedoch sehr weit hergeholt und lässt fast ein wenig Ironie hineininterpretieren, war aber sicherlich ernst gemeint. Eigentlich könnte man jetzt schon ein Fazit ziehen. Ganz nach der OFC Trainer Legende Thomas Gerstner: Wir haben nun noch 17 Freundschaftspiele vor uns. Leider ist diese Aussage fast schon angebracht. 11 Punkte auf Platz 2 holen die Kickers mit der bisherigen Leistung nicht mehr auf, da lege ich mich fest.

Es fehlt an Qualität

Gestern hatte ich zwar ein schlechtes Gefühl in der Magengegend, aber es gab auch keinen triftigen Grund nicht zu den Kickers zu pilgern. Die Partie ging 10 Minuten später los, was daran lag, dass die Sicherheitsbestimmungen so streng waren, dass 10.000 Zuschauer vor den Toren auf ihre Kontrolle noch warten mussten. Nein natürlich waren es nicht so viele Zuschauer. Mit 6144 entsprach es meinen Erwartungen, auch wenn gefühlt nur die Hälfte im Stadion war.

Bei Sky sprach man in Ingolstadt von Frust bei den Spielern und Trainer, der verspätete Anpfiff würde die Spannung kaputt machen. Die Partie in Offenbach begann genauso. Es wirkte von Anfang an, wie ein typisches 0:0. Die Einen wollten nicht (die Gäste aus Saarbrücken), die anderen konnten nicht. Die Gäste hatten keine Torchance und beschränkten sich auf Konter. Die etwa 1000 mitgereisten Gäste aus dem Saarland erfreuten sich in der 30 Minute, über eine wirklich nette Geste des Kickers Spielers Maslanka. Er spielte völlig unbedrängt den Ball auf Taylor, der dann den Ball nach bester Stürmermanier, über den zu weit vor dem Kasten stehenden, Endres spielte. Fortan versuchten die Kickers alles um noch einen Punkt aus dieser Partie mitzunehmen, dass gelang mangels Qualität am Ende nicht. Ein Lattentreffer blieb die einzige wirklich erwähnenswerte Torchance, neben einem Freistoß von Röser in Halbzeit eins. An dieser Stelle möchte ich dem schwachen Schiedsrichter noch herzlichen Grüße ausrichten, wenn er in der 93 Minute das Foul pfeifft, dann kann id Entscheidung nur Strafstoß heißen, denn die Szene war im Strafraum. Ich schreibe bewusste Szene, denn ein Foul war es auch nicht, es war so oder so ein Geschenk, des wirklich sehr schwachen Spielleiters.

Emotionsloser Kick

Nun die Stimmung im Stadion, war wie der Kick, auf dem immer noch sehr schlechten Rasen, emotionslos. Wer will es den Anhängern verübeln. Es gab nicht wirklich einen Grund vor Freude zu hüpfen. Die „Trainer raus“-Rufe kann ich jedoch nicht verstehen, nicht weil ich so für unseren Trainer bin, nein ich glaube ganz einfach, dass ein neuer Trainer auch nicht mehr aus dieser Mannschaft herausholen kann. Wie sagt man in Hessen so schön? Man kann aus Handkäs eben kein Schokokuchen machen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, sich nun wenigstens auf den Hessenpokal und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal konzentrieren zu können. *Sarkasmusgefahr!

Jahreshauptversammlung 2015

Heute steht auch noch die JHV beim glorreichen OFC von 1901 auf der Tagesordnung. Ich muss auch hier mit mir kämpfen, um mich dorthin zu schleppen. Ein alter Präsident geht und ein neuer kommt. Es wird erzählt wie toll alles wird und was man alles vor hat und natürlich wird auch die alte Floskel, der OFC gehöre in Liga 3, nicht fehlen. Ich als Kickers Fan, der 2007 sehr gefrustet aus Osnabrück zurückfuhr, sage zwar wir gehören in Liga 2, aber das Ziel ist wohl viel zu weit weg.

Natürlich sind die Kickers nicht von Geld gesegnet, aber ich teile nicht die Meinung anderer, dass es daran liegt. Andere Vereine haben auch nicht mehr Geld und haben es trotzdem geschafft. Ein Verein sogar mit sehr sehr ähnlichen Bedingung wie der OFC und dieser spielt jetzt gegen Bayern München! Aber ich möchte nicht auf andere schauen, denn der OFC aus der letzten Saison hat es auch bewiesen. Letztes Jahr hatten Saarbrücken, Elversberg und Homburg auch wesentlich mehr finanzielle Ressourcen, der Herbstmeister und Meister der Saison hieß aber Kickers Offenbach. Es liegt also nicht immer am Geld, sondern auch an dem, was man daraus macht.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und muss sagen, mir fehlt derzeit einfach die Motivation an bessere Zeiten zu glauben. Eins steht aber auch fest, auf Dauer lässt sich die Regionalliga in Offenbach nicht verkaufen und da hilft es auch nicht, sich mit dem FC Hessen Dreieich zu vergleichen.

In diesem Sinne – NUR DER OFC!

Der Autor:

Bist du anderer Meinung? Diskutiere mit - nutze die Kommentarfunktion!

Kommentare ( 0 )

Hinterlasse eine Antwort:

Erforderliche Felder sind markiert *

Dein Kommentar wird erst nach einer Freischaltung angezeigt.

Dein Name*:
Titel*:
Inhalt*:




© Blogzwo 2014 - Admin