Deutschland steigt in das Turnier ein
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13.06.16 | EM 2016 | 0 Kommentare

Deutschland steigt in das Turnier ein

T├╝rkei unterliegt spielstarken Kroaten

Am Ende machte Modric den Unterschied. Die Partie war in den meisten Phasen sehr hitzig. Man merkte es den Akteuren an, dass sie doch eher hei├čbl├╝tiger sind. Die kroatische Mannschaft besteht zum Gro├čteil aus Spieler, welche in den Topligen Europas ihr Geldverdienen und sicherlich daher ihre Reife und Spielanlage ziehen. Sie waren den T├╝rken klar ├╝berlegen und verpassten es in Halbzeit zwei den ÔÇ×Sack zu zumachenÔÇť und vergaben reihenweise ihre Gro├čchancen. Die t├╝rkische Mannschaft war zum Gro├čteil mit Spielern best├╝ckt, welche ihr Geld, mit wenigen Ausnahmen, in der heimischen Liga verdienen. Am Ende war der Sieg v├Âllig verdient und der Treffer zum 1:0 durch Modric sehr sehenswert, auch wenn er dabei volles Risiko ging. F├╝r die T├╝rken geht es nun im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien bereits um alles.

Nordirland verpasst 0:0

Da hatten unsere Nachbarn und der kommende Gegner, Polen, allerhand zu tun. 51. Minuten lang konnte Nordirland sein Vorhaben umsetzen und auf Null Null spielen. Die deutlich unterlegenden Nordiren standen tief und haben sich mit allen 11 Mann auf das verteidigen konzentriert. Am Ende war es nicht der M├╝nchner Lewandowski, der den Unterschied machte, sondern der ehemalige Ausgburggprofi Milik, der Polen in der besagten 51. Minuten in Front brachte.

Das Spiel ging nur in eine Richtung, doch die Polen bissen sich am Irischen Torwart McGovern die Z├Ąhne aus. Er hielt, was es zu halten gab. Nur 25% Ballbesitz f├╝r die Iren und sage und schreibe 75% f├╝r die Mannen aus Polen. Es wird spannend am kommenden Donnerstag in Paris, wenn diese Mannschaft auf die der unseren trifft.

Deutschland schl├Ągt die Ukraine

Am Abend stieg dann auch endlich das EM-Fieber in den heimischen Wohnzimmern unserer Nation. Trotz der doch eher l├Ącherlichen Aufforderung der Gr├╝nen, keine Fahnen zu schwenken und diese auch aus Respekt gegen├╝ber der Fl├╝chtlinge nicht aus dem Fenster zu h├Ąngen, ging es genauso in den Spieltag. Die Fans zeigten Flagge und dies ist alles andere als ein Zeichen f├╝r Nationalismus, sondern eines von Stolz. Immerhin sind wir die Nummer 1 der Welt (nat├╝rlich der Fu├čballwelt!).

So ging es also los. Joachim L├Âw lie├č eine Abwehr spielen, welche so noch nie zusammen gespielt hat und das war ihr Ende der ersten Halbzeit auch deutlich an zu merken, wo sie das ein oder andere Mal kr├Ąftig ins Schlingern kam. Vorher war es jedoch, der in Hessen geborene Mustafi, der alle Zweifel an seiner Nominierung bei Seite wischte. Er k├Âpfte nach sehr guter Flanke durch Kroos zum 1:0 f├╝r Deutschland ein und brachte die DFB-Elf somit in Front.

Es ist gut einen Boateng als Nachbarn in der Abwehr zu haben

Wir alle haben die Worte von Gauland zu gen├╝ge gelesen oder geh├Ârt. Ich m├Âchte nicht weiter auf diese Diskussion eingehen, welche sicherlich im Kern etwas ganz anderes gemeint hat, sich aber definitiv auf den falschen R├╝cken austobt. Ich jeden Falls bin froh, dass wir einen Boateng in der Abwehr haben. Er verhinderte in einer Kung Fu Manier sein eigenes Eigentor und zeigte damit nicht nur seine Weltklasse als Abwehrspieler, sondern bescherte uns wohl einer der Top Szenen dieser EM!

Schweini als Joker

In der zweiten H├Ąlfte hatte Deutschland alles im Griff. Die Abwehr stand stabil und lie├č nur noch wenig zu. Am Ende kam der neue Edeljoker Schweinsteiger, beim Stand von 1:0, f├╝r den sehr gl├╝cklosen G├Âtze, in die Partie. Schweinsteiger ben├Âtigte nur wenige Minuten um Europa zu zeigen, dass er wieder zur├╝ck auf der Fu├čballb├╝hne ist und vollendete einen blitzsauberen Kontor ├╝ber ├ľzil zum 2:0 f├╝r Deutschland und setzte damit den Schlusspunkt in einer sehr spannenden Partie, in der die DFB-Elf in so mancher Situation auch das Gl├╝ck des T├╝chtigen hatte.

Deutschland jedenfalls ist als Turnier-Mannschaft wieder da und l├Ąsst uns Fans definitiv von Titel tr├Ąumen. Der ein oder andere hat vielleicht bereits auf die unseren gesetzt? Eine Wette jedenfalls k├Ânnte sich auszahlen!

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