D├Ąmpfer nach Niederlage gegen Baunatal
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19.08.13 | Spieltag | 0 Kommentare

D├Ąmpfer nach Niederlage gegen Baunatal

Die Karoserie der Euphorie hat eine Delle nach der Niederlage gegen Baunatal, aber keinen Totalschaden. Viel Schatten und wenig Licht, daf├╝r einen D├Ąmpfer zur rechten Zeit f├╝r Trainer, Spieler, Verantwortliche und Fans der Offenbacher Kickers. Auch ich habe zugegebenerma├čen die Woche lang geglaubt, dass Baunatal keine Chance hat.

Nach 5 gespielten Minuten am Bieberer Berg schien sich diese Meinung auch zu best├Ątigen. 6:0 Ecken f├╝r den OFC nach 7 gespielten Minuten. Gef├╝hlt 75 % Ballbesitz. Baunatal war zu diesem Zeitpunkt ausschlie├člich auf die Abwehrarbeit konzentriert. Die Kickers begannen Druckvoll und mit Zug zum Tor. Ein klares Zeichen wer Herr im Haus ist - eigentlichÔÇŽ Baunatal kam bis auf den Ansto├č, zu diesem Zeitpunkt, kaum in die Offenbacher Spielh├Ąlfte.

Doch mit Lehrbuchhaften Kontern zeigten sie ungeahnte Offenbacher Abwehrschw├Ąchen. Der Erste Konter f├╝hrte auch gleich zum 0:1 und der zu diesem Zeitpunkt unverdienten F├╝hrung der G├Ąste. Das zum Teil stark ├╝berfordert wirkende Gespann entschied auf Strafsto├č wegen Handspiel - in meinen Augen, auch nach den TV Bildern, kein Strafsto├č! Es h├Ątte aber auch so, dass 0:1 bedeutet, denn der gefallene Treffer galt erst einmal nicht.

Unberechtigt war der Strafsto├č, da keine unnat├╝rliche Handbewegung des OFC Spielers vorlag. Der  Spieler rutscht in der Schuss und hat seinen Arm in der Aktion als Stabilisierung der Gr├Ątsche auf dem Rasen,  bei solch einer Aktion ist diese K├Ârperhaltung in meinen Augen genau eine solche  nat├╝rlichen K├Ârperhaltung, die immer angesprochen wird. Diese ben├Âtigt der auch, da er so die Geschwindigkeit und die Gr├Ątsche ma├čgeblich beeinflussen kann. Mit angelegten Armen am K├Ârper  ist dies unm├Âglich und macht die Gr├Ątsche zur eine Gefahr f├╝r andere Spieler. Der Spieler hat also alles richtig gemacht und wird daf├╝r bestraft (Gelb und Strafsto├č) - v├Âllig daneben!

Viele kleine Entscheidungen waren falsch und deshalb wirkte das Gespann ├╝ber weite Strecken ├╝berfordert. Trotz aller Kritik ist der Schiedsrichter nicht Schuld an der letztlich verdienten Niederlage.

Dem OFC fehlte es am Samstagnachmittag an der n├Âtigen Kreativit├Ąt und den Mitteln gegen die dichte Abwehr. Am Ende fehlte auch ein Knipser und das n├Âtige Gl├╝ck.

Weitere schw├Ąchen wurden in den Standards offenbart. 13:3 Ecken und keine echte Torgefahr - Das ist zu wenig, aber nichts was man nicht noch verbessern kann. ├ťbung hatte man ja jetzt genug. Auch gegen Worms erarbeitete man sich 10 Ecken. Was man dennoch als ein Zeichen f├╝r die gro├čen Bem├╝hungen und den Kampf um die noch abzuwendende Niederlage bewerten kann bzw. muss.

Mitte der zweiten Halbzeit kam es zu einem Handspiel durch einen Abwehrspieler des KSV Baunatal, dieses wurde nicht geahndet und der Strafsto├č verwehrt. Nat├╝rlich muss man hier erw├Ąhnen, dass es auch hier nur ein "kann" Strafsto├č war, nach der Halbzeit eins, jedoch ein "muss" Strafsto├č. Gleiches Recht f├╝r alle.

Die Rot Karte f├╝r Yakut (OFC) war am Ende ebenfalls v├Âllig ├╝berzogen, hier war der Schiedsrichter wieder ├╝berfordert und f├╝hlte sich provoziert durch die Fans (diese pfiffen ihn ab Mitte HZ 2 aus). Seine Leistung war wegen vielen Dingen unterirdisch und unprofessionell, in vielen Dingen fehlte desweiteren das n├Âtige Fingerspitzengef├╝hl! ABER: Willkommen in Liga 4 - daran m├╝ssen wir uns gew├Âhnen.

Ein Armes Bild gaben auch die Spieler der G├Ąste ab. Nach den Toren 2 und 3 rannte man provozierend Richtung Offenbacher Fantrib├╝ne und auch dies wurde weder bestraf, noch durch den Schiedsrichter unterbunden.

Mit nur 15 angereisten Fans auf der Haupttrib├╝ne, sorgten die G├Ąste aus Baunatal f├╝r ein ungewohntes Bild in Offenbach - der G├Ąste Block blieb leer.

Die 7072 Zuschauer in Offenbach sahen eine klar ├╝berlegende Offenbacher Kickers mit viel Kampf und Leidenschaft. Ausgebremst durch einen kleinlichen Schiedsrichter und b├Ąrenstarke Konter der G├Ąste. An der super Stimmung auf den R├Ąngen kann es nicht gelegen haben, die Spieler wurden 94 Min bedingungslos angefeuert und nach dem Spiel f├╝r ihre starke k├Ąmpferische Leistung, mit Beifall belohnt

Auch in Liga 4 ist mehr gefragt als Kampf. Man hatte jedoch nie das Gef├╝hl bekommen, dass die Spieler aufgeben, auch bei 3:0 nicht. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass auch weitere 90 Minuten an diesem Nachmittag nicht f├╝r einen Torerfolg gereicht h├Ątten. Viel Pech bei Cappek (mehrfach knapp vorbei) und der Lattentreffer durch Yakut (klasse Schuss!).

Freude macht die Tatsache, dass unsere Kickers wieder das verk├Ârpern, was der gemeine OFC Fan sehen m├Âchte: Tugendende wie Einsatz, Kampf und Wille - auch wenn dies nicht immer zum Sieg reicht. Belohnt wird es eben mit Beifall, auch nach einer Niederlage - Willkommen in Offenbach.

Mund abputze und weiter geht's nach Mannheim! Und deshalb ALLE nach Mannheim - dort geht das Spiel von vorne los und bei 0:0. Die Mannschaft hatte einen gebrauchten Tag, dass passiert und ist f├╝r eine junge und neu zusammengesetzte Mannschaft kein Beinbruch!

Danke f├╝r den Kampf!

Die Heimbilanz sagt zwar etwas anderes mit 1 Punkt und 0:3 Toren aus 2 Spielen, aber wer die Spiele gesehen hat kommt wieder!

Es waren keine schlechten Spiele und gegen Ulm an einem Freitagabend, da wacht der Geist vom Bieberer Berg doch erst recht auf!

In diesem Sinne NUR DER OFC!

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